Wie spare ich Geld für meine Reise

Wie spare ich Geld zum Reisen?

Bevor wir überhaupt beginnen mit dem sparen brauchen wir zuerst den definitiven Entschluss und den Willen das auch durchzuziehen. Denn wie oft hat man sich schon gesagt: „ Die Welt bereisen und das Büro am Strand haben, das wär’s doch.“ Ein schöner Traum aber nein das ist für mich nicht möglich das ist sehr teuer und mit viel Aufwand verbunden. Den Schritt zu machen und zumindest für einen Moment aus dem System auszusteigen wäre der Wahnsinn!!. Aber wenn ich das wirklich machen will, ist das erst in einem Jahr durchführbar…. Tadaaaa, so schnell wie die Idee gekommen ist, ist sie auch wieder weg. Kennst du das? Ich wette schon, denn wir hatten solche Gedanken mehrmals pro Jahr. Mal ehrlich, ein Jahr ist so schnell vorbei und Vorfreude ist ja schliesslich die schönste Freude. Na? Haben wir dich neugierig gemacht?

Also, du entschliesst dich eine Welt- oder zumindest eine grössere Reise zu machen. Bravo!! Denn du bist schon weiter als die meisten Leute, die mit ihrem Kopf schon wieder in ihrem stressigen Arbeitsalltag versunken sind. So, und wie spare ich jetzt möglichst schnell, möglichst viel Geld? Leider geht das tatsächlich nicht von heute auf Morgen. Es sei denn du gewinnst noch schnell im Lotto….eher unrealistisch. Nein, wir wollen euch auch nichts vom perfekten Bankraub erzählen... Es bedeutet Arbeit und Bescheidenheit - Amen 😉. Aber man kann sich schnell daran gewöhnen und es lohnt sich! Wisst ihr was das lustige daran ist? Es fängt sogar an Spass zu machen, wenn sich der Kontostand immer weiter vergrössert. Wo fange ich am besten an zu sparen?

1. Wohnung

Wieviel bezahle ich für meine 3.5 Zimmer Wohnung? Brauche ich überhaupt so viel Platz? Täte es nicht auch eine 2.5 Zimmer Wohnung für ein Jahr? Für die Weltreise müsste man die Wohnung sowieso aufgeben, wenn man sie nicht untervermieten kann. So kannst du locker jeden Monat 500 bis 1000 CHF sparen. Für die richtig grossen Sparfüchse unter uns, nehmt euch ein WG-Zimmer, das kann auch ziemlich praktisch und schnell untervermietet werden.

2. Hab und Gut verkaufen

Wohin soll ich denn dann mit all meinen Möbeln? Verkaufen!! Dazu kann man auch gerade alles entrümpeln und ebenfalls verkaufen. Niemand hat gesagt, dass es einfach ist sich von Dingen wie Wohnung, Möbel und Habseligkeiten zu trennen, aber je mehr man es schafft sich von materiellen Dingen zu trennen, desto einfacher fällt es einem und man merkt wie unwichtig die meisten Gegenstände eigentlich sind in unserem Leben. Das Beste? Alles Geld fliesst direkt in die Reisekasse.

3. Auto

Brauche ich überhaupt ein Auto? Oder bin ich einfach zu bequem ein paar Meter zur Busstation zu laufen und damit zur Arbeit zu fahren? Mit dem ÖV kann man nämlich einen Haufen Geld sparen und für ein Jahr lässt es sich aushalten. Du kannst nicht auf dein Auto verzichten? Möglich…aber dann stell dir die Frage brauche ich so ein teures Auto? Reicht es nicht ein billigeres zu fahren? Auch wenn es halt nicht so schick ist wie das aktuelle? Und für das "schickere" kriegt man sicher auch wieder etwas aufs Reisekonto. Trotz billigerem Auto könnt ihr auch einmal Kurzstrecken zu Fuss oder mit dem Rad zurücklegen. Spart Geld und ist erst noch gesünder.

4. Nahrungsmittel/Ausgehen

Wie oft gehe ich auswärts essen? Keine Lust zum Kochen. Ich will meine Freunde sehen und nicht alleine zu Hause vor dem Essen sitzen. Also ab ins Restaurant, schnell einen Döner holen oder den Pizzakurier anrufen. Achtung, es sind vor allem die sogenannten Kleinigkeiten, die euch ein Loch ins Portemonnaie fressen. Hier einen Schokoriegel, da eine Cola, noch schnell einen Kaffee to go. Noch mit dem Kumpel auf 2-3 Bier. Auf der Arbeit schnell in der Pause ein Sandwich kaufen und nach dem Kaffee will man ja dann noch einen Keks aus dem Automaten. Ist ja nur 2 Franken, ist ja bloss mein Kleingeld das ändert nichts…DOCH!!!

Hast du dir mal die Zeit genommen das alles aufzuschreiben und am Ende des Monats zusammengezählt? Die meisten Leute geben mit Kleinigkeiten zwischen 200-500 Franken aus jeden Monat. Was macht man dagegen? Man nimmt sich die Zeit einzukaufen und zu Kochen, wenn man Gesellschaft bevorzugt, verabredet man sich mit seinen Freunden um gemeinsam etwas einzukaufen, danach zu kochen und anschliessend noch einen Film zu schauen. Pizza und Döner sollte ja nicht jeden Tag gegessen werden. Auch das kann man zuhause billiger und sogar gesünder machen. Wenn du dann noch ein wenig über den Hunger zubereitest, hast du am nächsten Tag noch etwas für die Arbeit anstatt das überteuerte Kantinenessen – was, unter uns gesagt, meistens eh nicht der Hit ist. Auch Sandwiches für die Pause kann man zuhause prima selber machen. Brot, Butter, Aufschnitt, Mayonnaise, eine Gurkenscheibe und es schmeckt sogar noch besser als in der Kantine. Und verzichte vor allem auf die Kleinigkeiten, die sind, seien wir ehrlich, gar nicht nötig, sondern die mästen nur unseren inneren Schweinehund. So kann man sehr viel Geld sparen ohne dass man sozial einbricht und man lernt auch noch Kochen und bekommt Spass daran, dann ist es nur noch halb so schlimm.

5. TV/Internet

Brauchst du wirklich eine Internetverbindung von 200 Bit/s und 1000 Stunden Speicher beim TV Anbieter? Wir haben den Unterschied kaum festgestellt und konnten wieder jeden Monat einen kleinen Betrag sparen. Ok, die Filme, die wir löschen mussten taten schon etwas weh, aber das ist ein kleines Opfer.

6. Abonnemente

Hast du möglicherweise einige Zeitschriften die du bekommst und so gut wie ungelesen ins Altpapier wirfst oder ähnliches? Brauchst du diese wirklich? Bei einem von uns lief zum Beispiel ein Sprache Lernprogramm über 2 Jahre welches am Anfang ja praktisch war und nach 2 Monaten nicht mehr benutzt wurde. Jeden Monat wieder CHF 12.- weg über die Kreditkarte ohne das gross Notiz davon genommen wurde.

7. Rauchen

Falls du Nichtraucher bist umso besser und für alle Raucher wäre es die perfekte Gelegenheit um damit aufzuhören. Deine Gesundheit und deine Reisekasse werden es dir danken. Falls du nicht damit aufhören willst, könntest du es reduzieren und/oder die Zigaretten selber drehen das spart auch Geld und fördert zudem deine Feinmotorik.

8. Reisekonto

Richte dir ein Konto, speziell für deine Reis, ein. Bestimme einen Betrag, den du jeden Monat per Dauerauftrag auf das Konto überweist. Das gibt mehr Ertrag als wenn du schaust was Ende Monat übrig bleibt. Dazu kannst du alles, was du dir einsparst, zum Beispiel an den Zigaretten, Aktionen oder Verzichte, gleich überweisen. Ist ja keine grosse Sache mehr mit dem E-Banking.

9. Kleingeld

Jeder kennt es, das Kleingeld welches sich im Verlauf des Monats im Geldbeutel ansammelt und diesen immer verbeulter aussehen lässt. Dann geht man zum Kiosk oder öfters an den Kaffeeautomaten bis es weg ist. Wie wäre es wenn du alles Kleingeld (bis auf das nötigste) immer in einem Kässeli verschwinden lässt? Du wirst den Unterschied kaum bemerken und trotzdem kommt jeden Monat wieder ein schöner Betrag zusammen.

10. Nebenjob

Am Abend oder am Wochenende hinter der Bar zu stehen, als Türsteher davor oder ähnliches, mag nicht der Traumjob sein, aber man muss sich immer sein Ziel vor Augen halten, somit lässt sich die Motivation ganz einfach oben halten. Nebenbei kommt man trotzdem unter die Leute, lernt viele neue Dinge und Menschen kennen. Der Lohn kann direkt auf das Reisekonto einbezahlt werden. Was hier aber wirklich ein ernst gemeinter Tipp ist, hört auch auf euren Körper! Wenn der sagt er ist überanstrengt dann nehmt das ernst und fährt wieder ein Gang runter. Bringt ja dann auch nichts völlig ausgelaugt die Reise anzutreten. Meine lieben, wir sprechen da aus Erfahrung! Falls ihr einen weiteren Tipp als Nebenjob braucht, da eine Arbeit in einer Bar nicht wirklich euer Ding ist, meldet euch bei Annika, sie kann immer motivierte Leute in ihrem Team gebrauchen. 😊

11. Lass dich richtig beschenken

Zu guter Letzt die Geschenke von Familie und Freunden. Kommuniziere so früh wie möglich, dass du eine Weltreise planst und du diverse Dinge noch gebrauchen könntest. So bekommst du nützliches Zubehör für deine Kamera oder Reiseutensilien, die du besser brauchen kannst als eine Flasche teuren Whisky oder ähnliches. Geld schenken lassen ist normalerweise etwas unpersönlich aber für eine grössere Reise geht das in Ordnung und die Angehörigen unterstützen in den meisten Fällen sehr gerne deinen Traum und finden es Toll, dass du dies vorhast und in die Tat umsetzt.

Eure Travelmind-Blogger Annika und Marco

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